
Seit den frühen Morgenstunden des 22. Februar 2011 ist Martha Mischnick beim Herrn. Sie freute sich auf die Begegnung mit Jesus und hat fest geglaubt, dass Christus ihr Erlöser ist. Am 20.11.letzten Jahres feierte sie in Deutschland ihren 64. Geburtstag.In den letzten Tagen hat sie unter großen Schmerzen gelitten, sie aber beispielhaft getragen und konnte Besuchern, die ihr Trost spenden wollten, Trost geben. Sie wünschte sich, dass man mit ihr singt; ihre Zuversicht in Gott war ungebrochen.
Martha war mit Leib und Seele Missionarin. Bevor sie zu DIGUNA kam, war sie mit Campus für Christus in Afrika. Ihre Berufung war, für Menschen da zu sein. Ab 1979 hat sie am Aufbau der neuen Station Mbagathi (Kenia) mitgearbeitet und dann ein Jahr später Martin geheiratet. Beide sahen einen Ruf, in den Kongo zu gehen, um die Evangelisationsarbeit der Kirche zu unterstützen. Bis zum Bürgerkrieg in 1996 haben sie maßgeblich den Aufbau der Station Bogoro voran getrieben. Seit 1996 ist die Familie wieder nach Kenia zurück gekehrt.
Die Nachricht von der unheilbaren Krebskrankheit haben Martha und Martin während ihres Heimatdienstes in Deutschland erfahren müssen, Martha wollte aber unbedingt wieder ausreisen (Januar 2011), und in Afrika sterben.
Martha war eine beispielhafte Gastgeberin und hat sich immer gefreut, Gäste willkommen zu heißen. Ihre fröhliche Art ließ jedermann, der in ihr Heim einkehrte, sich wohl fühlen. Bis zuletzt hat sie sich eingesetzt und ihrem Mann für seine Aufgaben den Rücken frei gehalten. Beigesetzt wurde sie am 25. Februar 2011 auf der Missionsstation Mbagathi.
Unsere Gedanken sind bei Martin und den Kindern. Und bei Martha, die wir sehr vermissen und die uns allen ein großes Vorbild bleibt. Wir wissen, dass unser Herr Jesus Trost gibt über Bitten und Verstehen.