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Station Bunia

Geographisches

 

Bunia liegt im Osten der Demokratischen Republik Kongo, ca. 45km entfernt vom Lake Albert und der Grenze zu Uganda. Mit seinen über 100.000 Einwohnern zählt Bunia zu den größten Städten in dieser Provinz. Die Entwicklung des Landes wurde in der Vergangenheit immer wieder durch verschiedene ethnische Konflikte und durch die ökonomische Ausbeutung rücksichtsloser Machthaber und Unterdrücker zurückgeworfen – und auch jetzt sind die Folgen des jahrelangen Bürgerkrieges noch immer deutlich spürbar. Vieles wird erst jetzt wieder neu aufgebaut und noch immer sind die UN-Friedenstruppen überall präsent um den Frieden zu stabilisieren.

 

Geschichtlicher Hintergrund

Obwohl DIGUNA erst seit Ende 2007 mit einem kleinem Team wieder hier vor Ort in Bunia ist, ist die Geschichte DIGUNA´s doch eng verwoben mit den Menschen und dieser Region. Bis zum Kriegsausbruch 1996 war Bogoro, ein kleiner Ort ca. 25km ausserhalb von Bunia in den Bergen der „Blue Mountains" gelegen, die Basis-Station von DIGUNA für die gesamte Arbeit in Zaire (heute wieder Kongo genannt). Von hier aus wurden viele Evangelisationen und evangelistische Aktionen durchgeführt und somit die einheimischen Kirchen unterstützt und gefördert.

 

Unser Projekt

Unsere Hauptaufgabe in Bunia ist zunächst einmal der Ausbau „unseres" christlichen Radiosenders RTK, der vor mehr als 20 Jahren von DIGUNA und unserer Partnerkiche CECA-20 installiert wurde und seither tagtäglich in verschiedenen lokalen Sprachen „on Air" ist. Nach vielen Jahren muss nun ein Großteil der Technik erneuert und ein neuer und leistungsstärkerer Radio-Tower aufgebaut werden. Um zukünftig den Sendebetrieb auch noch ausweiten zu können, wollen wir zudem noch weitere Gebäude erstellen.

Neben der Radioarbeit ist es uns aber auch ein Anliegen, die vielen umliegenden einheimischen Gemeinden bei evangelistischen Einsätzen zu unterstützen, sowie Schulungen für Laien-Mitarbeiter und verschiedene christliche Literatur etc. zu organisieren.

 

Das Besondere

Von Europa aus gesehen mag der Kongo vielleicht „an den Enden der Erde" zu sein scheinen. Doch auch hier geht die globale Entwicklung nicht spurlos an uns vorüber.

Aufgrund der Lage unserer kleinen Station und durch das Radiostudio haben wir hier das Vorrecht ganz eingebettet zu sein in den afrikanischen Alltag mit den Menschen um uns herum – und dennoch auch mitten in der Stadt zu leben und den Puls der Zeit zu fühlen.

So bieten sich uns immer wieder neue Möglichkeiten, unser Leben und unseren Alltag mit den Menschen hier zu teilen – und Die Gute Nachricht in Afrika weiterzugeben.

 

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